Wertpapiere
Als vertraglich gebundener Vermittler nach §2 Abs. 10 des Kreditwesengesetzes ( KWG ) im Auftrag, im Namen und für Rechnung der Gonçalves + Spee Asset Management AG, Königsallee 70, 40212 Düsseldorf, biete ich folgende Finanzdienstleistungen an:
Die Gonçalves + Spee Asset Management AG verfügt über die entsprechenden Erlaubnisse der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen.
Nur Verrückte investieren in Aktien!
2008 war eines der schlechtesten Börsenjahre in der Geschichte. 2002 war in vielen Regionen und Ländern, beispielsweise auch in Deutschland, sogar noch schlechter.
Damit haben wir im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrtausends gleich zwei große Aktiencrashs erleben müssen. Viele Anleger haben teilweise sehr viel Geld verloren.
Dies zeigt auch die Betrachtung wichtiger Indizes zum 31.12.2008:
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In Japan ist selbst der 20-Jahreszeitraum negativ, in den anderen Indizes ist eine Mindestlaufzeit von 15 Jahren notwendig, um akzeptable Renditen zu erhalten.
Lediglich Anleihen (Renten) scheinen sinnvolle Wertpapiere zu sein.
Das Ergebnis verändert sich allerdings, wenn man sich gute Fonds der verschiedenen Kategorien ansieht:
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Offensichtlich kann man mit Wertpapieren und vor allem Aktien bei geschickter, professioneller Auswahl doch richtig Geld verdienen. Allerdings sollte mindestens ein Zeithorziont von 5 Jahren angestrebt werden.
Die Tabelle der Fonds zeigt zwei Dinge sehr deutlich:
MAF sind damit sehr gut als Kerninvestments im Rahmen der Core-Satellite-Strategie geeignet.
Warum aber sollte jeder Anleger zumindest 25% seines Vermögens in Wertpapiere investieren?
Ein entscheidender Faktor bei jedem Anlagekonzept ist die bedarfsgerechte Liquiditätsplanung.
Deshalb sind Wertpapiere ein Basisinvestment für jeden Anleger.
Grund: Mit einem Wertpapierdepot ist Liquidität bei anlegerorientierter Risikostruktur und bei angemessenen Renditechancen zu erhalten.
Der Grund für die variable Rendite-Risikoausrichtung liegt in der Heterogenität der Assetklasse Wertpapiere (Aktien, Anleihen, Geldmarktprodukte, Reits (Immobilien) und zugehörige Derivate.
8 Vorteile von Wertpapieren als Asset-Klasse
Mittel- und langfristig sind Aktien für Kapitalanleger unverzichtbar, da
Gibt es Methoden, die dabei helfen, effizient, also mit gutem Rendite-Risikoverhältnis, in Wertpapiere zu investieren?
Es ist mathematisch nicht möglich, für die Zukunft die beste Anlageform eindeutig zu identifizieren.
Selbst wenn es möglich wäre, würde durch diese mathematische Möglichkeit in der Realität das Ziel nicht erreicht: es würden alle Kapitalanleger diese Anlageform erwerben wollen, wodurch der Preis sich sofort ungünstig verändern würde.
Die Suche nach der besten Anlageform (dem Geheimtipp) ist die am häufigsten angewandte, aber die am wenigsten Erfolg versprechende Methode der Kapitalanlage.
Gibt es Alternativen?
Gesucht:
Eine Methode, die es erlaubt, bei allen Finanzmarktentwicklungen möglichst gute Ergebnisse zu erzielen!
Eine Methode, die ein systematisches, zielgerichtetes Vorgehen ermöglicht.
Die Lösung:
Das Portfolio-Selection-Modell von Markowitz (erweitert durch die Forschungen von S
harpe, Miller und Jensen und aktuell durch Busse) gekoppelt an ein Depotorientiertes aktives Risikokontrolling für die Ereignisse, die außerhalb der Normalverteilung auftreten (Mandelbrot-Sprünge oder Schwarze Schwäne genannt)
Zentrale Aussagen der modernen Portfoliotheorie:
Maßgeblich für die Portfoliostruktur sind die Größen erwartete Rendite und tolerierbares Risiko.
Die unsystematischen Risiken (Einzelwertrisiken) können durch Diversifizierung eliminiert werden
Ein effizientes Portfolie ist dadurch gekennzeichnet, dass es bei gleicher Rendite kein risikoärmeres bzw. bei gleichem Risiko kein renditestärkeres gibt.
Zentrale Bedeutung für das Portfoliorisiko besitzt das Ausmaß des Gleichlaufs (Höhe der Korrelation) der Renditen der einzelnen Wertpapiere im Portfolio.
These:
Durch geschickte Mischung der verschiedenen Produkte kann das Gesamtrisiko des Portfolios niedriger werden als die Einzelrisiken.
Eine der zentralen Aussagen der modernen Portfoliotheorie:
Entscheidender Faktor zur Risikominimierung ist die Korrelation (Gleichlauf der Entwicklung)
Risikoarten
Es gibt keine Möglichkeiten, alle Risiken vollständig auszuschließen!
Schwierigkeiten bei der praktischen Umsetzung der modernen Portfoliotheorie:
Fazit:
Der Aufwand zur Erstellung optimaler Portfolios wird immer größer, die Daten liefern nur Trends.
Trotzdem können so deutlich stabilere Depots erstellt werden.
Werden durch aktives Risikokontrolling jedes Depots die Mandelbrot-Sprünge abgeschwächt, dann sind die besten Ergebnisse zu erzielen.
Aber reicht ein Depot für Ihre Vermögensanlage alleine aus?
Die Korrelationen innerhalb der Wertpapiere näheren sich immer mehr einander an. Die Effizienzkurve wird dadurch flacher.
Lösung:
Ausweitung der Erkenntnisse auf Non-Traditional Assets: neben Wertpapieren werden nicht börsennotierte Beteiligungen einbezogen.
Die Korrelationen zu non-traditional Assets sind schwierig zu berechnen, da die Vergleichbarkeit der Produkte schwieriger ist.
Fazit:
Eine Optimierung des Portfolios durch Beimischung von Beteiligungen ist sinnvoll, erfordert aber gute Fachkenntnisse.
Wegen der massiven Kursverluste 2008 sind gerade Aktien und Rohstoffe derzeit für antizyklische Anleger mit einem Anlagehorizont von mindestens 5 Jahren optimale Anlageformen.
Ich freue mich auf Ihre Anfrage per Telefon +49 (0)7661 98 96 00 oder
per Email an finanzplanung@engesser-online.de